Richtig Zähneputzen - so pflegst du deine Zähne richtig!

Team SmileClubKöln

12 Juni 2019
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zähne putzen

Vorwort

Das Zähneputzen bildet das Fundament der Mundhygiene und ist daher sehr wichtig für die Zahngesundheit. Ein regelmäßiges Putzen hilft nicht nur dabei Krankheiten, wie Karies zu vermeiden, sondern auch die Zähne schön weiß zu halten. Wie Zähneputzen funktioniert, wissen die meisten seit der Kindheit, jedoch werden trotzdem sehr oft Fehler gemacht. Wie putzt du deine Zähne also richtig, welche Zahnbürste solltest du verwenden und worauf ist besonders zu achten?

Strahlend schöne Zähne - das richtige Zähneputzen macht den Unterschied

Beim Zähneputzen sollte nicht nur die richtige Putztechnik bedacht werden. Auch weitere Elemente, wie die richtige Zahnpasta oder Zahnbürste sind erfolgsbestimmend. Die gesamte Zahnreinigung sollte verschiedene Bestandteile beinhalten, die bei regelmäßiger Anwendung zu einer gesunden Mundhygiene führt und gelbe Zähne bekämpft.

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Die Putztechnik - Schritt für Schritt zu sauberen Zähnen

Über die eine richtige  Zahnputztechnik kann sich wohl gestritten werden. Die meisten werden als Kind gelernt haben, die Zähne in Kreisförmigen Bewegungen zu reinigen. Aber hier bietet die Zahnmedizin viele neue Erkenntnisse. Das Kreisförmige putzen kann dazu führen, dass Speisereste unter das Zahnfleisch gelangen. Die Zahnärzte empfehlen heute eine neue Herangehensweise, die sogenannte 'Bass-Technik'. Wer sich nun denkt 'Noch nie etwas davon gehört' keine Sorge, denn wir erklären euch wie's geht.

Bei der Bass-Technik wird die Zahnbürste im 45° Winkel zum Zahn angesetzt. Unter leichtem Druck der Bürste erfolgen nun horizontale Rüttelbewegungen. Die Kauflächen aller Zähne werden ausschließlich mit horizontalen Bewegungen gereinigt. Dadurch lösen sich die Plaqueteilchen und werden durch die Bewegung entfernt. Die Schneidezähne sollten mit einer senkrecht angestellten Zahnbürste gereinigt werden. Allgemein gilt, dass die Zähne nicht mit zu hohem Drück geputzt werden sollten, um die Zahnhälse und das Zahnfleisch nicht zu schädigen. Ob du zu fest putzt, merkst du an schmerzempfindlichen Zähnen. Durch das Putzen mit hohem Druck wird der Zahnschmelz angegriffen, was zu Schmerzempfindlichkeit führt.

Bei einer elektrischen Zahnbürste ist der Ablauf etwas anders. Da hier von alleine eine Bewegung entsteht, reicht es die Zahnbürste langsam über alle Zähne fahren zu lassen. Erst auf der Außenseite, dann auf der Innenseite. Auch hier gilt, nicht zu viel Druck auszuüben, sondern eher die Zahnbürste die Arbeit machen zu lassen.

Die richtige Zahnbürste - die ideale Zahnbürste für jeden Typ

Die richtige Zahnbürste ist entscheidend für den Putzerfolg. Es gibt im Handel viele verschiedene Modelle, was die meisten gar nicht wissen. Von der Stärke der Borsten, bis hin zu federnden Köpfen und glatten oder schrägen Borsten. Die Entscheidung ist hier meist Geschmackssache. Zahnärzte raten von harten Zahnbürsten ab, da diese das Zahnfleisch verletzen können, was zu Zahnfleischentzündungen führen kann.

Bei Menschen, die zu Zahnfleischbluten neigen, empfiehlt sich eine sehr weiche Zahbürste mit einem eher kleineren Kopf, damit das Zahnfleisch nicht übermäßig gereizt wird und auch in den hintersten Ecken geputzt werden kann. Hier sollte einfach ausprobiert werden, welche Zahnbürste am angenehmsten für das eigene Putzgefühl ist.

Eine elektrische Zahnbürste ist eine gute Alternative zur Handzahnbürste, ist aber ebenfalls Geschmackssache. Die elektrische Zahnbürste reinigt besser als eine Handzahnbürste und erleichtert das Putzen, jedoch wird diese nicht von jedem als angenehm empfunden.

Die Zahnbürste sollte mindestens 4-mal im Jahr gewechselt werden. Die Bürsten nutzen sich nach einer gewissen Zeit ab, verlieren die Form und haben somit eine eingeschränkte Funktion. Es ist also wichtig die Bürste regelmäßig auszutauschen, um ein gutes Ergebnis weiterhin zu gewährleisten.

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Die richtige Zahnpasta - Vorsicht bei aufheller Zahncremes

Bei der richtigen Zahnpasta kann man wenig falsch machen. Hier gilt es besonders nach dem eigenen Geschmack einzukaufen. Ein wichtiger Bestandteil, den die Zahnpasta enthalten sollte sind Fluoride, da diese die Zähne zusätzlich vor Karies schützen.

Besondere Vorsicht ist bei Zahnpasta wichtig, die die Zähne weißer machen soll. Solche Zahnpasta enthält häufig eine hohe Konzentration an sogenannten Schleifpartikeln. Diese sollen die Farbpartikel, die die Zähne gelber machen abtragen, beschädigen aber häufig den Zahnschmelz, was zu schmerzempfindlichen Zähnen führt.

Zähne geputzt, und jetzt? - Zahnseide und Mundwasser

Leider ist es aber mit dem Zähneputzen allein nicht getan. Wer seine Zähne wirklich gut und gründlich pflegen möchte, sollte nach dem Zähneputzen immer Zahnseide und Mundwasser verwenden. Die Zahnseide sorgt dafür, dass wirklich alle Zahnzwischenräume von Speiseresten befreit werden, da die Zahnbürste häufig nicht an diese schwer zu erreichenden Stellen herankommt. Das Mundwasser stellt dann das Ende der Routine dar. Es wirkt antibakteriell und spült alle Bakterien, Plaque- und Essensreste aus dem Mund. Nach diesen drei Schritten ist alles für eure Mundhygiene getan und ihr könnt euch sicher sein, dass eure Zahngesundheit erhalten bleibt.

Warum ist regelmäßiges Zähneputzen so wichtig?

Gesunde Zähne sehen nicht nur gut aus und schmerzen nicht, sondern sie sparen auch noch Geld. Die Kosten für Zahnersatz, Brücken und Kronen können im Extremfall schnell in den drei- oder vierstelligen Eurobereich rutschen. Die Ursache für solche Zahnerkrankungen ist oft das Zähneputzen. Nur ein Prozent der erwachsenen Deutschen haben ein kariesfreies Gebiss, der Rest leidet unter Löchern und häufig auch unter schweren Parodontitis. Die Studie des Forsa-Instituts im Auftrag der Universität Witten/Herecke und des Versicherungsunternehmens AXA legt offen, dass rund 57 Prozent der Deutschen ihre Zähne nicht entsprechend aktueller zahnärztlicher Empfehlungen putzen.

Die richtige Pflege verhindert Zahnerkrankungen - Karies und Parodontitis greifen die Zähne an

Die richtige Zahnpflege verhindert, dass sich ungewollte Bakterien im Mundraum ausbreiten, die Karies und Parodontitis auslösen. Werden die Zähne nicht regelmäßig gereinigt, breiten sich die zahnschädlichen Mikroorganismen aus, die sich von zuckerhaltigen Speiseresten, die sich zusammen mit Speichelrückständen als sogenannter Plaque auf den Zähnen absetzt. Die Bakterien nehmen den Zucker auf und wandeln diesen in Säure um und scheiden diese aus. Diese Säure greift die Zahnsubstanz an, indem dem Zahn Mineralien entzogen werden. Dieser Mineralienentzug lässt den Zahn porös werden und nach einiger Zeit entstehen Löcher. Auch das Zahnfleisch wird häufig angegriffen und es entsteht eine Parodontitis.

Diese Erkrankungen schaden nicht nur der Mundhygiene und der Zahngesundheit, sondern können sich auch negativ auf den gesamten Körper auswirken. Die Parodontitis begünstigt Arthritis, Diabetes und sogar Herzinfarkte, während ein unbehandelter Karies langfristig die Kieferknochen angreifen kann.

Um diese Folgen von unregelmäßiger Zahnpflege zu vermeiden, hilft nur eine gute Zahnpflege. Diese fängt bei regelmäßigem Zähneputzen an und endet bei einem ergänzenden Einsatz von Mundwasser und Zahnseide.

Q&A - alle wichtigen Fragen rund um's Thema richtig Zähneputzen

Da die Mundhygiene stark zum Wohlbefinden beiträgt und auch optisch eine große Rolle spielt, ist es wichtig diese gewissenhaft und regelmäßig durchzuführen. Damit du über alles Bescheid weißt, haben wir dir hier alle wichtigen Fragen beantwortet!

Wie lange sollte man die Zähne putzen?

Die Zähne sollten mindesten zwei bis drei Minuten geputzt werden. Durch die Dauer des Putzens wird gewährleistet, dass alle Plaqueablagerungen und Essensreste entfernt werden und kein Lebensraum für schädliche Bakterien gelassen wird.

Wie oft sollte man sich die Zähne putzen?

Die Zähne sollten streng genommen nach jeder Mahlzeit geputzt werden, um die Essensreste direkt zu entfernen. Im Allgemeinen gilt aber die 2x2 Regel - zweimal täglich zwei Minuten lang die Zähne putzen. Am besten eignet sich für diese Regel morgens nach dem Frühstück und Abends vor dem Schlafengehen. Etwas Mundwasser nach jeder Mahlzeit kann helfen die Bakterien im Zaum zu halten, es ersetzt jedoch das Zähneputzen nicht.

In welcher Reihenfolge putzt man die Zähne?

Es gibt prinzipiell keine richtige Reihenfolge, um die Zähne zu putzen. Wichtig ist, alle Zähne beim Putzen zu bedenken und diese von allen Seiten zu putzen. Die empfohlene Reihenfolge lautet wie Folgt: Zuerst die Kauflächen der Zähne links und rechts des Ober- und Unterkiefers putzen. Anschließend sollten die Außenflächen beider Kiefer von links hinten bis rechts hinten gesäubert werden. Zum Schluss sind die Innenseiten dran.

Reicht das Zähneputzen alleine aus?

Das Zähneputzen ist sehr wichtig und bildet die wichtigste Grundlage bei der Zahnhygiene, jedoch kann zusätzlich noch vieles getan werden, um die Mundhygiene zu verbessern. Das Benutzen von Mundwasser und Zahnseide kann gut in die täglichen Abläufe integriert werden und intensiviert die Zahnreinigung. Zusätzlich kann zweimal jährlich eine professionelle Zahnreinigung vom Zahnarzt gemacht werden, bei der die Zähne komplett gereinigt werden.

Muss man mit Implantaten und Füllungen anders putzen?

Füllungen und Kronen sind besonders anfällig für Zahnkrankheiten, da sich am Übergang zur Zahnsubstanz häufig Bakterien ansiedeln können. Diese Zähne sollten also besonders gründlich gereinigt werden.

Auch Implantate bedürfen einer besonders guten Reinigung. Den Implantaten selbst können die Bakterien zwar nichts anhaben, dem Zahnfleisch und den Kieferknochen jedoch umso mehr. Ein regelmäßiges und gründliches Putzen ist hier also von besonderer Wichtigkeit.

 

 

 

 

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